Fünf Tipps für einen langlebigen Motor

Neun bis zwölf Jahre beträgt die durchschnittliche Lebensdauer eines Autos – dann wird es oft Zeit für eine Neuanschaffung. Besonderes Augenmerk sollten Sie bei der Autopflege auf den Motor legen. Gibt das Herzstück Ihres Fahrzeugs den Geist auf, sind die Kosten immens.
Nach Meinung von Experten sind kleinere Motoren weniger langlebig, da sie einer höheren mechanischen Belastung ausgesetzt sind. Auch getunte Autos leiden unter einer kürzeren Lebensdauer. Weit verbreitet ist zudem die Annahme, dass Diesel-Fahrzeuge länger leben, aber vor allem modernere verbrauchsoptimierte Turboaggregate sind anfälliger und auch teurer in der Wartung als ein herkömmlicher Benziner.

Damit Ihr Motor lange hält, sollten Sie auf Qualität achten: Kaufen Sie Motorteile online oder beim Händler. Auch die folgenden Tipps erhöhen die Lebensdauer, damit Sie lange Freude an Ihrem Auto haben.

Regelmäßiger Ölwechsel

Besonders wichtig für einen gut gewarteten Motor ist der regelmäßige Wechsel des Motoröls. Eine gute Schmierung verringert die Reibung und steigert die Lebensdauer erheblich. Mindestens einmal pro Jahr beziehungsweise alle 15.000 Kilometer sollten Sie einen kompletten Ölwechsel durchführen, denn auch das Motoröl verschmutzt: Mit der Zeit nimmt es die Abfallstoffe auf, die bei der Verbrennung sowie durch Verschleiß und Abnutzung entstehen.

Mittlerweile gibt es auch verschleißmindernde Motoröle, die den Motor zusätzlich schonen. Dünnflüssigere Motorenöle gewährleisten eine schnellere Durchölung und sorgen so für einen geringeren Abrieb und Verschleiß sowie einen verringerten Kraftstoffverbrauch. Die meisten Hersteller empfehlen heutzutage vollsynthetische Motorenöle mit einer 5W40 Viskosität.

Gute Pflege und regelmäßige Wartung

Die richtige Pflege ist elementar für ein langes Leben Ihres Autos. Nur so können Sie Probleme früh erkennen und beheben. Wenn Sie etwas Geld sparen wollen, können Sie Motorteile problemlos online kaufen. Beachten Sie aber in jedem Fall die notwendigen Wartungsintervalle und lassen Sie Ihr Fahrzeug regelmäßig in einer Werkstatt durchchecken.

Sie können die Lebensdauer ihres Autos auch erhöhen, indem Sie es in einer Garage parken. Denn wechselnde Witterungsverhältnisse in freier Luft machen Ihrem Auto zu schaffen: Die Feuchtigkeit verursacht Korrosion und Autoteile, unter anderem auch der Motor, beginnen schneller zu rosten. Besonders im Winter, wenn Nässe, Schnee und Salz dem Fahrzeug zusetzen, empfiehlt sich zusätzlich zur regelmäßigen Überprüfung des Unterbodens eine gründliche Unterbodenwäsche.

Ökonomischer Fahrstil

Ein zurückhaltender Fahrstil zahlt sich aus und verlängert das Leben des Fahrzeugmotors. Vermeiden Sie rasante Fahrten – andere Verkehrsteilnehmer und ihr Auto werden Ihnen einen ruhigen und gleichmäßigen Fahrstil ohne abrupte Bremsmanöver danken. Wenn Sie niedertourig fahren, also früh in einen höheren Gang schalten, schont das den Motor zusätzlich.

Kurzstrecken vermeiden

Vermeiden Sie so oft wie möglich Kurzstrecken, da diese dem Motor schaden. Ein Kaltstart fördert eine ungewollte Kaltschlammbildung, eine Mischung aus Schmieröl, Verbrennungsrückständen und Kondenswasser, denn der Motor wird nicht heiß genug, um Wasser und Kraftstoff zu verdampfen. Wasser oder Sprit sammeln sich im Öl an und verringern dessen Schmierfähigkeit. Schäden sind vorprogrammiert. Bei niedrigen Temperaturen im Winter kann das Öl dadurch sogar gefrieren, was den Schmierkreislauf komplett unterbricht.

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Zahnriemen regelmäßig wechseln

Der Zahnriemen ist extrem hohen Belastungen ausgesetzt, deshalb sollten Sie unbedingt die Wechselintervalle des Herstellers beachten und ihn rechtzeitig austauschen. Reißt der Zahnriemen, ist der Schaden meist groß und im schlimmsten Fall wird der Motor dabei beschädigt. Dessen Reparatur ist dann wesentlich teurer, als ein neuer Zahnriemen.

Für viele Autofahrer ist ihr Fahrzeug ein treuer Begleiter. Mit ein wenig Pflege und Wartung bleibt der Fahrspaß lange ungetrübt und eine teure Neuanschaffung bleibt Ihnen erspart.

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