Wie zuverlässig sind Autopilot-Systeme (Tesla, Volvo etc.)?

Was im Flugzeug schon lange üblich ist, könnte auch bald auf den Straßen Realität werden: Der Fahrer muss nicht mehr selbst lenken, sondern kann sich entspannt zurücklehnen; das Auto fährt von alleine.

In den vergangenen Jahren führten verschiedene Autohersteller zahlreiche Testläufe mit autonom fahrenden Autos durch – vor allem in den USA. Jetzt erobern die ersten Fahrzeuge mit Autopilot-Systemen tatsächlich die Straße.

Selbstfahrende Autos können das Autofahren sicherer machen und das Leben der Autofahrer erleichtern, das sie sich nicht mehr auf die Straße konzentrieren müssen, sondern sich entspannt zurücklehnen können. Außerdem haben sie das Potenzial, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren und den Verkehrsfluss zu verbessern.

Jetzt ist es an der Zeit, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für autonom fahrende Autos entsprechend geschaffen werden.

Tesla

Tesla ist eines der Unternehmen, das intensiv an autonom fahrenden Fahrzeugen arbeitet. Der Elektroauto-Hersteller startet seine Autopilot-Technik in den USA mit einem Software-Update. Auch in Europa und Asien werden die Tesla-Modelle bald damit ausgestattet werden.
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Rund 60.000 der insgesamt 90.000 gebauten Teslas haben die nötige Technik bereits an Bord. Dank des Updates können die Tesla-Fahrzeuge künftig automatisch die Spur und den Abstand halten, die Fahrbahn wechseln und selbstständig einparken. Trotzdem rät Firmenchef Musk den Autofahrern dazu, die Hände am Steuer zu lassen – bei einem eventuellen Unfall im Autopilot-Modus, haftet immer noch der Fahrer. Sensordaten der Fahrzeuge werden zu Tesla hochgeladen, um die Software ständig zu verbessern.

Das Software-Update ist kostenlos, da der Preis der neuen Autos bereits die Kosten für die Hardware in Höhe von 2.500 Dollar mit umfasst. Tesla hatte die neu produzierten Fahrzeuge des Modells S bereits mit Radar-Sensoren und Kameras ausgestattet, wodurch eine Seitenaufprall-Warnung möglich wurde. Auch der SUV Model x von Tesla soll die Autopilot-Funktion erhalten.

Volvo

Seit 2014 testet Volvo die ersten autonom fahrenden Drive Me Prototypen in Göteborg. Seit diesem Jahr ist auch ein AutoPilot Komplettsystem im Einsatz – damit sollen selbstfahrende Autos problemlos in den Straßenverkehr integriert werden können. Kernelement von Volvo AutoPilot ist eine cloud-basierte 3D-Digitalkarte, die das Fahrzeug mit allen wichtigen Informationen zur Umgebung versorgt: Höhe, Straßenverlauf, Anzahl der Fahrspuren, Verkehrszeichen, Ausfahrten uvm.. Die Positionsbestimmung ist laut Volvo zentimetergenau.

Ein komplexes Netzwerk an Sensoren, die cloud-basierten Systeme zur Positionsbestimmung sowie intelligente Brems- und Lenksysteme garantieren größtmögliche Sicherheit. Die komplexe Techniklösung kann selbst komplizierteste Szenarien wie dichten Verkehr oder Notfallsituationen bewältigen.

Volvo verfolgte bei der Entwicklung seines Systems einen ähnlichen Ansatz wie die Luftfahrtindustrie – der AutoPilot funktioniert nach dem Prinzip der redundanten Fail-Operation Architektur. Backup-Systeme sorgen dafür, dass der AutoPilot auch dann noch funktioniert, wenn ein Systemelement ausfällt.

In einer echten Notfallsituation kann das autonom fahrende Auto laut Volvo schneller reagieren als die meisten Menschen. Herrschen außergewöhnliche Wetterbedingungen oder tritt ein technischer Defekt auf, fordert das System den Fahrer auf, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Wenn dies aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, hält das Fahrzeug selbstständig an einem sicheren Ort an.
Auch andere Hersteller integrieren bereits Funktionen zum automatisierten Fahren in ihre Autos, zum Beispiel Mercedes in seiner S-Klasse.

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